Geschichte des Hauses
 

Unser Haus verbunden mit dem Ort Rauschenbach kann auf eine Geschichte von mehr als 300 Jahre zurückblicken.

Lassen Sie sich etwas die Zeit vertreiben und in die Vergangenheit entführen.

Am 29. Juni anno 1682 schied der kurfürstliche Grenzschütze Georg Böhme aus dem Zoll- und Grenzdienst aus. Der geschäftstüchtige Schütze erlangte bei der Herrschaft von Purschenstein die Erlaubnis an einem rauschenden Bache, der zwischen Neuwernsdorf und Neuhausen in die Flöha mündete, eine Brettmühle zu errichten. Zum Betreiben der Mühle wurden Arbeitskräfte angesiedelt und es entstand der Ort Rauschenbach.  1786 lebten bereits 3 Häuslerfamilien in Rauschenbach.

Im Jahre 1879 wurde über die Flöha an der Lösermühle eine Brücke gebaut. Damit waren die Verbindungen nach Cämmerswalde und Neuhausen wesentlich günstiger.

Emil Ähnold beschloss 1880 auf seinem Grundstück einen Gasthof zu erbauen.

Naturgewalten wie Feuer und Wasser zogen den Gasthof oft in Mitleidenschaft.  Bis zum Jahre 1903 brannte der Gasthof 2 mal ab, die Löserbrücke wurde weggeschwemmt, die Besitzer des Gasthofes gaben aber nie auf. Er wurde immer wieder neu aufgebaut. Bis 1953 wurde der Gasthof von der Familie Beuthmann betrieben. Danach verpachtet die Familie den Gasthof an das Chemnitzer  „Fritz Heckert Werk“.

Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis 1953 war gekennzeichnet von vielen Tanzveranstaltungen. Man hatte sogar eine Hauskapelle, die vielleicht einigen von Ihnen noch ein Begriff ist ; Alfred Hetze und seine Kapelle.

Der Gasthof war ein gern  und gut besuchter Ort.

Das Chemnitzer Werk ließ erste Zimmer ausbauen und verhalf somit dem Ort zu den ersten Urlaubern. Der Saal wurde für Kinderferienlager genutzt.

Von 1957 bis 1961 wurde der Gasthof ein Betriebsferienheim der Barkas –Werke Hainichen.

Im Zuge des Talsperrenbaus von 1961 bis1968 diente der Gasthof der Versorgung der ca. 300 Bauarbeiter. Die alte Scheune wurde abgetragen und ein Verwaltungsgebäude (unser heutiges Gästehaus) für die Firmen des Talsperrenbaues errichtet.

Nach  der Fertigstellung der Talsperre, wurden die Bauarbeiterunterkünfte zu einem für damalige Verhältnisse modernen und komfortablen FDGB-Ferienheim umgebaut.

Der Gasthof wurde 1976 modernisiert und als Lehrlingsausbildungsstätte der Öffentlichkeit wieder übergeben. In einer Ausschreibung erhielt der Gasthof den Namen  „Sonnenidee“. Jährlich wurden im Gasthof 32 Koch- und Kellnerlehrlinge ausgebildet.

1991 konnte der Gasthof nicht mehr genutzt werden. Als Unternehmerin entschloss ich mich diesen Gasthof käuflich zu erwerben.

Nach zahlreichen Renovierungsarbeiten und Umbauten eröffnete ich 1993 den Gasthof für Sie und nannte ihn: Hotel Jägerklause

Ihre Rita Münch


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